Das war Tallinn

Heute war der erste vom (wahrscheinlich) zwei Ruhetagen, bevor es in Finnland möglichst rasch nach Rovaniemi geht. Eigentlich fast schon verweichlicht, auf drei Tagen Velofahren schon zwei Ruhetage einzulegen. Aber nach den Sommerferien fühle ich mich wie an so einem richtigen Montagmorgen bei der Arbeit (und es erwartet mich schöne Arbeit), weshalb ich mich nicht gleich kopfüber ins Vergnügen stürtze. Ausserdem liegen mit Tallinn und Helsinki zwei sehenswerte Hauptstädte nur einen Katzensprung auseinander.

Also gönnte ich mir den obligaten Städtebummel in Tallinn. Eine wahrlich sehenswerte (Alt-) Stadt. Unzählige verwinkelte Gassen und Ecken machten mir das Leben schwer. Zum Glück hatte ich Mapy.cz und einen Stadtplan.

(Wer findet die Aida im Hintergrund?)

Auch wenn ich mich einmal verlor, das war gar nicht so schlimm. Die Gassen vollgestopft mit schmucken Beizlis, einladenden Bars, kreative Ateliers mit allerhand Handwerkskunst, gruftige Kellergewölbe – ausgebaut zum Wein- und Kaffeegenuss, etc., fand ich immer einen Ort wo es mir gefiel.

Zum Glück war schnönes Wetter. Hätte es aber geregnet, hätte ich dafür die coolen feuerspeienden Dachhengel in Aktion gesehen:

Nun befinde ich mich auf einem riiesigen Schiff nach Helsinki. Echt krass, was hier für Schiffe verkehren…

Adjö Estland und auf zu neuen Ufern!

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