Das war Riga

Wir kamen kurz nach Mitternacht in Riga an. Martina hatte echtes Talent bewiesen und ein Hotel gerade mal einen Katzensprung vom Busbahnhof entfernt gebucht. Zum Glück war noch jemand an der Rezeption wach und wir konnten problemlos einchecken und mein Velo abliefern.

Coronabedingt wurde das Früstück zeitmässig rationiert. Unser Zeitfenster war von 7:00 bis 8:00. Nach nur wenig Schlaf wurden wir mit einem herrlichen Frühstücksbuffet aus dem Bett gelockt. Nacher krochen wir direkt wieder in die Federn. Zum Glück war das Auschecken erst um 12:00.

Auschecken, jetzt schon? Ganz genau. Die nächsten zwei Nächte verbrachten wir nämlich im Zelt. Und zwar einmal auf dem Zeltplatz beim nahegelegenen Nationalpark

und einmal im nahegelegenen Nationalpark. Wir fuhren nämlich mit dem Kajak auf der Gauja zwei Tage lang Flussabwärts. Da ich alles fürs Camping eh dabei hatte, musste nur noch das Kajack beladen und es mitsammt Kapitänin und Erstem Offizier beim Startpunkt eingewassert werden.

Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Fluss. Gut, es war dann schon noch anstrengend, obwohl das Gepäck nicht mit dem Velo getragen werden musste. Aber es ist halt schon was anderes, die Arme anstatt Beine zu benutzen…

Wir sahen viele schöne Gegenden. Die meiste Strecke führte uns durch den Nationalpark. Natur Pur!

Wir kamen sogar an einem „Berg“ vorbei. Wir trauten unseren Augen nicht, als wir sahen, dass man sogar rodeln kann. Das musste natürlich gleich getestet werden.

Kein Vergleich zum Kronberg, aber wir hatten trotzdem unseren Spass. Und natürlich haben wir auch beim Personal geschwärmt, wie toll die Fahrt gewesen sei…

Die nächsten drei Tage verbrachten wir in Riga. Wie checkten also erneut in unserem Hotel ein, nur gingen wir dieses Mal nicht gleich ins Bett… Es folgten Stadtführungen, Restaurant testen, Dessert ausprobieren, etc. Wir haben tolle Sachen gesehen.

Z. B. ein Blumenvelo

oder eine Schnecke, die sich als Disco-Kugel verkleidete:

Was mich besonders gefreut hat mich die Bekanntschaft mit Moritz. Er ist auch mit dem Velo unterwegs und auf einer Rundreise von und nach Stuttgart via Helsinki. Wir haben gleich den Nachmittag zusammen verbracht. Zum Glück: Moritz wusste ein super Restaurant für den Znacht!

Alles gute auf deiner Reise. „Rahmen- und Speichenbruch“! (Einen Gruss an der Stelle an Robert und Felix. Danke für Zitat 🙂

Am Freitag endeten Martinas und meine Sommerferien und wir müssen wieder Arbeiten. Also Vorbereiten und weiterfahren:)

Unsere Ferien waren der Hit! Ich habe sie sehr genossen und freue mich auf die nächsten.

Aber das erst später. Nach einem Abschiedskuss heisst es nun: Norden, ich komme!

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