Ab in den Süden

Wonhin auch sonst? Gut, ich fuhr zuerst immerhin bis nach Honningsvåg. Im Süden ja, aber immer noch genug weit im Norden. Das Klima hat sich also nicht gross verändert…

Aber was war das für eine Fahrt vom Nordkapp nach Honningsvåg. Der Sturm dauerte an, Regen herschte die meiste Zeit vor aber – welch tolle Fügung – der Wind hatte ich diesey Mal tatsächlich sehr oft im Rücken. Es gab kilometerlange Passagen, i denen mich der kräftige Wind richtig vorwärts trug. Hei war das ein Spass! Es stimmt also: Im Leben gleicht sich immer alles aus…

In Honningsvåg gönnte ich mir ein Hotel und einen Tag pause für meine Beine. Zugleich konnte ich mich etwas um meine Zukunft kümmern (Routen- und Jobplanung.

Diese Cars werden (zur Zeit selten) für den Nordkapshuttle gebraucht…

Am Dienstag gings weiter zurück nach Olderfjord. Bis dorthin war es der gleiche Weg retour. Ich hatte dabei Gesellschaft von Wiehiessernochgleich aus Latvia. Er war mit einem nur knapp beladenem Rennvelo in gleicher Richtung unterwegs. Bis ich angalten und etwas essen musste. Er hatte bis dahin sich mit Gels und Pulver reichlich während der Fahrt ernährt und fuhr drum weiter. Er ist zweifellos schneller als ich unterwegs. Aber immerhin konnte er mich durch das Nordkaptunnel nicht abhängen – weder abwärts noch aufwärts 🙂

Übrigens: 100 km südlich vom Nordkap hat sich die Landschaft schon sehr verändert. Die Tundra wich zahlreichen Büschen und verkrüppelten Birken und so fand ich blick- windgeschütz einen Zeltplatz.

Fischerboot bereits eingewintert

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